Glossar

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Es gibt 30 budgies in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben G beginnen.
Garagenentlüftung
Da in Garagen durch die Verbrennungsmotoren giftige Abgase entstehen, müssen diese, soweit eine natürliche Lüftung nicht ausreicht, ständig abgesaugt werden. Durch die aus dem Freien nachströmende Frischluft muss gewährleistet sein, dass die zulässigen MAK-Werte (30ppm) in der Garagenluft nicht überschritten werden (Garagenverordnung der Länder beachten).
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Gas-Absorptionswärmepumpe
Bezogen auf den Wirkungsgrad und auf die Umweltfreundlichkeit, stellen sowohl Gasmotor- als auch Gas-Absorptionswärmepumpe die ökologisch günstigste Art der Beheizung dar. Die Beheizung des Austreibers (Desorber = Freisetzung des leicht siedenden Kältemittels, während das Lösungsmittel zum Absorber zurückfließt) erfolgt durch Gas.
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Gas-Brennwertkessel
Nutzen den Brennwert (früher: oberer Heizwert), der bei Gas etwa 11 bis 12 % über dem Heizwert (früher: unterer Heizwert) liegt, aus. Somit kann ein Nutzwärmegrad bis zu 111 % und mehr erreicht werden. Die im Abgaswärmetauscher erzeugte Kondensationswärme stellt einen erheblichen Energieanteil dar, der sonst ungenutzt durch die Abgasanlage entweicht. Der fehlende Auftrieb der Abgase erfordert einen Ventilator, um die Abgase durch die Abgasleitung zu fördern (bei Ausfall = Kesselleistung mit normalem Wirkungsgrad).
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Gas-Durchlaufwasserheizer
Hydraulisch gesteuert, d. h. abhängig von der Wasserdurchlaufmenge oder mit einer thermisch gesteuerten Gasregelung (unabhängig von der Wasserdurchflussmenge), vgl. auch Durchlauferhitzer.
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Gas-Spezialkessel
Sind speziell für den Einsatz gasförmiger Brennstoffe konstruiert, in Verbindung mit einem Speicher auch für die Warmwasserbereitung. Mit atmosphärischem Brenner (ohne Gebläse) ausgestattet, arbeiten sie geräuschfrei und störungsarm. Aufstellung im Keller, Dachgeschoss oder Wohnung, bis zu 50 kW Nennwärmeleistung wird kein eigener Heizraum benötigt.
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Gas-Vorratswasserheizer
Speicher als Stand oder Wandgerät, mit Schornsteinanschluss.
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Gasarten
Nach DVGW-Arbeitsblatt G-260: Stadt- und Ferngase, Kurzzeichen S: wasserstoffreiche Gase, entstehen als Nebenprodukt bei der Koksherstellung. Erdgase, Kurzzeichen

  • N: Naturgas, stammen im Wesentlichen aus natürlich vorkommenden Erd- und Erdölgasen, siehe Erdgas. Flüssiggase

  • F: sind Kohlenwasserstoffe, die als Nebenprodukt bei der Erdölraffinerie anfallen, siehe Flüssiggas. Luftgase

  • L: darunter sind alle Flüssiggas / Luft- und Erdgas/Luft-Gemische unterschiedlicher Zusammensetzung erfasst.

  • Biogas, Gas aus organischen Abfällen.
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Gasleitungen
Die Anordnung der Gasleitungen erfolgt senkrecht oder waagerecht auf kürzestem Wege von der Hauptsperrvorrichtung zum Zähler und zu den Hauptverbrauchern. Es wird unterschieden zwischen: Leitungsanlagen mit dezentralen Gaszählern in den einzelnen Geschossen, Leitungsanlagen mit zentral angeordneten Gaszählern im Untergeschoss, ggf. in einem besonderen Zählerraum. Nicht zulässig ist die Verlegung von Gasleitungen in Lüftungsschächten, Aufzugschächten, Müllabwurfanlagen, Schornsteinschächten oder Schornsteinwangen. Gasleitungen dürfen nicht an anderen Leitungen befestigt werden oder als Träger für Leitungen oder Lasten dienen. Sie sind so anzuordnen, dass Tropf- und Schwitzwasser anderer Leitungen nicht auf sie einwirken können. Gasleitungen können unter Putz oder frei vor der Wand oder in belüfteten Hohlräumen (z. B. abgehängte Unterdecken) unter Beachtung der entsprechenden Vorschriften und Sicherheitsanforderungen angeordnet werden.
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Gebäude
Selbständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und geeignet oder bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.
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Gebäude geringer Höhe
Sicherheitstechnische Qualifizierung von Gebäuden in den Landesbauordnungen (LBO). Es sind Gebäude, in denen der Fußboden jedes Aufenthaltsraumes höchstens 7 m über der Stelle im Gelände liegt, von der aus er mittels Rettungsgeräten der Feuerwehr erreichbar ist.
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Gebäudeleittechnik
Gebäudesystemtechnik: dient dazu, die verschiedensten selbstständigen, dezentralen, digitalen Überwachungs-, Regelund Steuereinheiten mit einer oder mehreren Zentraleinheiten über ein Datenübertragungsnetz zu verbinden.
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Gebäudetrennfuge
Fuge zwischen zwei selbstständigen Gebäudeeinheiten, z. B. bei Doppelund Reihenhäusern mit besonderen Anforderungen an den Brand- und Schallschutz.
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Gebäudezone
Eine Gebäudezone ist ein Teil der Nettogrundfläche eines Gebäudes, der durch einheitliche Nutzungsanforderungen gekennzeichnet ist und innerhalb dessen der Austausch zwischen den Bilanzanteilen Heizung, Raumklima und Beleuchtung verrechnet wird.
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Gebrauchstauglichkeit
Ist gegeben, solange ein Bauwerk uneingeschränkt die Anforderungskriterien an seine Benutzbarkeit erfüllt. Die Anforderungskriterien haben sich immer mehr ausgeweitet und sollten schon bei der Planung eines Bauwerks in Übereinkunft mit dem Bauherrn festgelegt sein und berücksichtigt werden. Die Stahlbetonnormen umfassen zZt. Verformungs- und Durchbiegungsnachweise, Rissnachweise, Nachweise für den Ausschluss von Schädigungen des Betons durch übermäßige Druckbeanspruchung, Begrenzung der Stahlspannungen bei nicht ruhender Belastung. Weitere Kriterien wie z. B. Wasserdichtigkeit können vereinbart werden.
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Gefach
Gefüge von Fächern (sprachl. Kollektivbildung zu Fach). Zwischenraum zwischen den Skelettbauteilen eines Fachwerks, der eine Ausfachung enthält.
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Gefahrenmeldeanlagen (GMA)
Einrichtungen mit hohen Anforderungen an die Betriebssicherheit, dazu gehören Brandmeldeanlagen (BMA), Überfallmeldeanlagen (ÜMA), Einbruchmeldeanlagen (EMA). Geräte und Aufbau sollen DIN VDE 0833 T3 entsprechen.
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Gefahrstoffe
Gesundheitsschädliche Stoffe in der Luft und am Arbeitsplatz, durch Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) geregelt.
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Gefälle
Der senkrechte Höhenunterschied zweier Punkte, bezogen auf deren in waagerechter Richtung gemessene Entfernung.
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Geländebruch
Großflächiges Versagen der Standsicherheit von Bauwerken und umgebendem Erdreich an Hängen und Böschungen. Es treten meist deutlich sichtbare Gleitflächen auf.
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Geländehöhe

  • Lage eines Grundstücks über NN (Normalnull),

  • Bezugspunkt 0 für alle Höhenmaße eines Gebäudes, meist am Eingang angenommen.                      Quelle: Energieberater/Energieberatung Pfullingen/Reutlingen/Tübingen/Nürtingen Energieberater/Energieberatung

Geländesprung
Abrupte Höhenänderung der Geländeoberkante. Bezeichnet meist die Höhe zwischen Baugrubensohle und Geländeoberkante.
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Gemeinkosten
Auch Bereitschaftskosten, Kosten, die durch die Herbeiführung und Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft, z. B. einer Baustelle, entstehen und daher nicht verursachungsgerecht einer oder mehreren Teilleistungen zugeordnet werden können.
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Gemischtbelegung (DIN V 18 160-1)
Eine Abgasanlage besitzt mehrere Anschlüsse von Feuerstätten für unterschiedliche Brennstoffe.
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Genehmigungsplanung
Leistungsphase der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure): Erarbeiten der Bauvorlagen (Unterlagen, die zu einem Bauantrag gehören. Die Bauvorlagenverordnungen der Bundesländer enthalten Verordnungen über Art und Umfang der Bauvorlagen und der darin enthaltenen Darstellungen, i. d. R. sind einem Bauantrag auf Vordruck folgende Unterlagen beizufügen:

  • der Lageplan,

  • die Bauzeichnungen,

  • die Baubeschreibung,

  • der Standsicherheitsnachweis und die anderen bautechnischen Nachweise,

  • die Darstellung der Grundstücksentwässerung.


Auch für genehmigungsfreie Bauvorhaben nach NBauO § 69 a (kleine Wohngebäude) müssen komplette Bauvorlagen erstellt werden. Sie werden nicht geprüft, sondern lediglich archiviert. Für ihre Richtigkeit und Vollständigkeit haftet der Entwurfsverfasser) für die nach den öffentlich-rechtlichen Vorschriften erforderlichen Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen.
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Generalunternehmer
Unternehmer, der die gesamte Erstellung des Bauwerks einschließlich der Gewährleistung übernimmt, jedoch die Ausführung ausgewählter Gewerke an Nachunternehmer vergibt.
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Geodäsie
Wissenschaft und Technik von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche. Sie liefert die theoretischen Grundlagen für die vermessungstechnische Praxis. Eine grobe Einteilung lässt sich nach der Größe des Messungsgebietes vornehmen: Erdmessung, Landesvermessung, Detailvermessung.
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Geothermie
Die Gewinnung von Strom aus der Erdwärme bezeichnet man als Geothermie. Je nach Tiefe der Erschließung, unterscheidet man dabei zwischen oberflächennaher und Tiefer Geothermie. Genutzt werden kann die Tiefenwärme durch Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren oder durch flache Grundwasserbrunnen. Anders als oberflächennahe Temperaturen, die durch Niederschläge und jährliche Temperaturschwankungen beeinflusst werden, sind die Temperaturen tief im Erdreich relativ konstant. Hinzu kommt, dass die Temperatur mit zunehmender Tiefe ansteigt. Der Große Vorteil der Geothermie ist die umweltfreundliche, saisonal- und witterungsunabhängige Sicherung von Energie. Aus Sicht des Endverbrauchers fallen zudem weitere Vorteile an, wie eine preisstabile Wärmeversorgung, keine zusätzlichen Lagerflächen und keine Gewässerschadenshaftpflichtversicherung. Auch Kommunen profitieren von der Geothermie da gute Fördermöglichkeiten vorliegen, eine kommunale Kontrolle der Energieversorgung besteht und es sich um eine langfristige Investition in die Infrastruktur handelt, von der auch zukünftige Generationen profitieren. Zudem wird die Standortattraktivität durch die umweltfreundliche und erneuerbare Energie gesteigert.
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Gerüst
Hilfskonstruktion, die mit Belagsflächen unterschiedlicher Abmessungen aus Einzelteilen zusammengesetzt, als Arbeits-, Schutz- oder Traggerüst verwendet und wieder auseinander genommen werden kann. Man unterscheidet nach den Bauarten die Leiter-, Stangen-, Rohrkupplungs-, Rahmen- und Modulgerüste.
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Grundofen
Einzelraumfeuerungsanlage als Wärmespeicherofen aus mineralischen Speichermaterialien, die an Ort und Stelle handwerklich gesetzt werden.
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Gültigkeit der Energieausweise
Energieausweise sind für eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren auszustellen, sowie nach einer wesentlichen Änderung.
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