Baukindergeld

Sie haben in diesem Jahr ein eigenes Zuhause für Ihre Familie gekauft oder gebaut und sind schon eingezogen? Oder Sie haben es bald vor? Dann können Sie vom Baukinder­geld profitieren.

Das Baukinder­geld ist ein staatlicher Zuschuss, den Sie nicht zurück­zahlen müssen. Der Zuschuss soll es Familien mit Kindern und Allein­erziehenden leichter machen, ein eigenes Haus oder eine Eigentums­wohnung zu finanzieren. Pro Kind erhalten Sie 12.000 Euro, ausgezahlt in 10 jährlichen Raten zu je 1.200 Euro.

Die Voraussetzungen für Ihre Förderung

  • In Ihrem Haushalt leben Kinder unter 18 Jahren für die Sie oder Ihr Partner Kindergeld erhalten.

  • Ihr Haushaltseinkommen beträgt maximal 90.000 Euro pro Jahr bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind.

  • Sie haben frühestens am 01.01.2018 den Kaufvertrag unter­zeichnet oder die Baugenehmigung erhalten.

  • Ihr neues Zuhause ist zum Stichtag Ihre einzige Wohn­immobilie.
    Quelle: www.kfw.de

Ebenfalls sind förderfähige Maßnahmen (Einbruchschutz)

  • Einbau einbruch­hemmender Haus- und Wohnungs­eingangs­türen nach DIN EN 1627 oder besser

  • Einbau von Nachrüst­systemen für Haus- und Wohnungs­eingangs­türen (z. B. Türzusatz­schlösser, Querriegel­schlösser mit/ohne Sperr­bügel, Kasten­riegel­schlösser)

  • Einbau von Nachrüst­systemen bei vorhandenen Fenstern (z. B. aufschraub­bare Fenster­stangen­schlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Bandseiten­sicherungen, Pilzkopf­verriegelungen)

  • Einbau einbruch­hemmender Gitter, Klapp- und Rollläden

  • Einbau von Einbruchs- und Überfall­meldeanlagen nach DIN EN 50 131 Grad 2 oder besser, z. B. Kamera­systeme, Panik­schalter, Personen­erkennung an Haus- und Wohnungs­türen, intelligente Tür­schlösser.
    Hinweis: Alarmanlagen mit Infraschall­detektion (Infraschall­anlagen) sind nicht förder­fähig, da sie der DIN EN 50 131 nicht entsprechen.

  • Einbau von Türspionen

  • Baugebundene Assistenz­systeme (z. B. (Bild-)Gegen­sprech­anlagen, Bewegungs­melder, Beleuchtung, baugebundene Not- und Ruf­systeme, elek­tronische Antriebs­systeme für Roll­läden)
    Quelle: www.kfw.de

Alters- & Behindertengerechter Umbau (Barrierereduzierung)

Die KfW fördert mit Zuschüssen, sowie mit zinsgünstigen, langfristigen Krediten bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert sowie der Wohnkomfort und die Sicherheit erhöht werden. Davon profitieren alle Altersgruppen: Es ermöglicht älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung, kommt Menschen mit Behinderung oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen oder Familien mit Kindern zugute. Zusätzlich ermöglicht es den Schutz vor Wohnungseinbruch. Maßnahmen zum Einbruchschutz und zur Barrierereduzierung können für natürliche Personen alternativ mit einem Zuschuss aus Altersgerecht Umbauen gefördert werden. Wir empfehlen Ihnen vor Durchführung der Maßnahmen eine unabhängige Beratung zur Feststellung geeigneter Maßnahmen durch Sachverständige. 
Quelle: www.kfw.de

Verbessern Sie Ihre Energiebilanz

Verbessern Sie Ihre Energiebilanz

Die Heizung ist das eine, Ihre Gebäudehülle das andere. Nur wenn beides stimmt, verbessern Sie Ihre Energiebilanz nachhaltig. Und schonen Ihre Haushaltskasse.

Zu den wichtigsten Vorbereitungen Ihrer energetischen Maßnahmen gehört die Analyse Ihrer bestehenden Gebäudehülle. Dabei untersucht Ihr Energieberater vor allem, wo sogenannte Wärmebrücken bestehen.

Vereinfacht gesagt, entsteht eine Wärmebrücke überall dort, wo untertschiedlich wärmeleitfähige Baustoffe aufeinandertreffen. Vor allem Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit wie Metalle bilden Wärmebrücken.

Eine zweite Ursache für Wärmebrücken steckt in der Geometrie des Gebäudes. Wo immer der Wärmestrom umgelenkt wird, ensteht ein Wärmebrücken-Effekt.

Wärmebrücken kosten Energie

Klar ist: Wärmebrücken leiten Wärme nach außen ab. Das erhöht Ihre Heizkosten. Außerdem bildet sich an einer Wärmebrücke bei niedrigen Außentemperaturen Tauwasser, das Risiko von Schimmelbildung und einer Schädigung der Bausubstanz steigt.

Ihr Energieretter analysiert Ihr Gebäude fachmännisch und berechnet, wieviel Energie Ihr Gebäude über Wärmebrücken verliert.

Er verringert den Wärmeverlust – durch das Vermeiden von Wärmebrücken und eine effiziente Ihrer Gebäudehülle.

Wenn Sie einen hohen Effiziezhausstandard anstreben und die damit verbundenen hohen Fördergelder ausschöpfen wollen, ist ein Wärmebrückennachweis notwendig.

Selbstverständlich sorgt Ihr Energieretter auch dafür.

Tipps und Infos

So sparen Sie Heizenergie.

Mehr als zwei Drittel ihrer Energie verbrauchen die privaten Haushalte in Deutscheland, um Räume zu heizen, so das Umweltbudesamt*. Damit ist klar: Das größte Potenzial für Sie, Energie einzusparen, steckt in der Dämmung Ihrer Gebäudehülle und darin, wie Sie heizen. Deshalb hier einpaar Tipps, wie Sie beim Heizen richtig sparen können.

  • Heizen Sie bewusst. Wenn Sie die Temperatur inIhren Wohnräumen nur um ein Grad reduzieren, sparen Sie rund sechs Prozent Ihrer Heizkosten.
  • Decken Sie Ihre Heizkörper nicht ab und stellen Sie sie nicht zu, damit sich die warme Luft gut im Raum verteilen kann.
  • Regeln Sie die Temperaturen nicht nur im Schlafzimmer, sondern auch in Ihrer Küche niedriger als in Wohnräumen.
  • Neuere Heizkörper gehen wesentlich effizienter mit Energie um. Sie führen in der Regel weniger Wasser, das allein verringert schon Ihre Heizkosten.
  • Außerdem haben Energieheizkörper und Fußbodenheizungen niedrige Vorlauftemperaturen und lassen sich feiner regulieren. Denken Sie deshalb über einen Heizkörperaustausch nach.
  • Prüfen Sie den Einsatz einer Wärmepumpe. Sie gilt unter Experten als das Heizsystem der zukunft. Denn Sie bezieht den größten Teil Ihrer Energie kostenlos aus der Umwelt. So macht eine moderne Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom bis zu fünf Kilowattstunden Heizenergie.
  • Setzen Sie auf kontrollierte Wohnraumlüftung. Ist Ihr Gebäude gut gedämmt, sorgt eine moderne Lüftungsanlge immer für frische Raumluft. Und Sie nutzt über einen integrierten Wärmetauscher die Energie der Abluft, um damit die einströmenden Frischluft zu erwärmen. So geht beim Lüften kaum noch Wärme verloren.